ÜBERSCHUSS: Horw erzielt viel höheren Gewinn als erwartet

Die Luzerner Vorortsgemeinde Horw erzielte 2007 einen Ertragsüberschuss von 1,9 Millionen Franken – budgetiert waren lediglich 0,25 Millionen. Für das positive Ergebnis sind vor allem höhrere Steuererträge verantwortlich.

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Blick auf Horw. (Bild pd)

Blick auf Horw. (Bild pd)

Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Steuereinnahmen 2007 in Horw um 2,3 Mio. Fr. (8,04 Prozent) zu. Besonders erfreulich hätten sich die Nachträge aus früheren Jahren entwickelt, teilte die Gemeinde am Montag mit.

Neben den Steuererträgen sei die gute Ausgabendisziplin für den Überschuss verantwortlich. Dies, obwohl der Personalaufwand und der Lohnaufwand der Volksschule über den Budgeterwartungen lagen.

2 Millionen für Seewasserwerk
Insgesamt beliefen sich die Investitionsausgaben in Horw 2007 auf 4,2 Mio. Fr. Die grössten realisierten Projekte waren der Endausbau der Sportanlagen Seefeld (1,3 Mio. Fr.) und des Seewasserwerks (2 Mio. Fr.).

Von den 1,9 Mio. Fr. Überschuss will die Gemeinde 1 Mio. als Einlage in den Spezialfonds Steuern verbuchen. Die restlichen gut 900'000 Fr. sollen als Eigenkapital verwendet werden. Ende Mai entscheidet der Einwohnerrat über die Rechnung 2007.

Wie die Gemeinde Horw weiter mitteilte, musste 2007 kein zusätzliches Fremdkapital aufgenommen werden. Die langfristigen Schulden betrugen Ende Jahr gleich wie im Vorjahr 43,2 Mio. Franken. Mit einer Nettoschuld von 1311 Fr. pro Einwohner liegt Horw deutlich unter dem kantonalen Durchschnitt von 2807 Franken.

sda