ÜBERSCHWEMMUNGEN: Mit mehr Sandsäcken gegen Hochwasser

Das nächste Hochwasser kommt bestimmt. Deshalb rüstet der Zivilschutz auf. Ab sofort können nun 3000 Sandsäcke abgefüllt werden - pro Stunde.

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Zivilschützer nahmen die neue Sandsack-Abfüllmaschine gestern probehalber in Betrieb. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Zivilschützer nahmen die neue Sandsack-Abfüllmaschine gestern probehalber in Betrieb. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Bilder des Unwetters aus dem Jahr 2005 gingen um die Welt: Grosse Teile der Innerschweiz lagen damals unter Wasser, und auch in der Stadt Luzern traten See und Fluss über die Ufer. Nun wappnet sich die Zivilschutzorganisation Pilatus (ZSO Pilatus) bereits für den nächsten Ernstfall. Die Organisation hat sich für 24 000 Franken eine neue Sandsack-Abfüllmaschine gekauft: «Sandking Turbo» heisst das zweieinhalb Meter hohe Gerät, das in Deutschland produziert wird. Dieser «Sandkönig» also soll künftig helfen, die Fluten einzudämmen.

16 Mann am Gerät
Am Dienstag haben Zivilschützer der Spezialeinheit Cobra die neue Maschine probehalber in Betrieb genommen. Gemäss Hauptmann Silvan Schwander, Chef der Einsatztruppe Cobra, brauche es «idealerweise 16 Mann, um das Gerät zu bedienen». Mit der neuen Maschine ist es den Zivilschützern jetzt möglich, gleichzeitig acht Sandsäcke abzufüllen. Damit ist nun eine Produktion von bis zu 3000 Sandsäcken stündlich möglich - ein gewaltiger Unterschied zu den bloss 300 Säcken, welche bis anhin mit der alten Maschine pro Stunde abgefüllt werden konnten. 

Ismail Osman

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung