Überwachung ohne Wirkung

Die Stadt Luzern versucht, mit Überwachungskameras Vandalen zu überführen. Kriens lehnt diese ab – weil sie laut der Stadt die erhoffte Wirkung verfehlen.

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Die Videoüberwachung auf dem Bahnhofplatz verfehlt die erhoffte Wirkung. (Symbolbild/Neue LZ)

Die Videoüberwachung auf dem Bahnhofplatz verfehlt die erhoffte Wirkung. (Symbolbild/Neue LZ)

Die Wirkung von Überwachungskameras in der Stadt Luzern ist sehr tief, die gesetzten Ziele haben nicht erreicht werden können. Diese Auskunft hat der Krienser Gemeinderat mündlich von der Stadt erhalten, als er sich über das Projekt informieren wollte, wie er in einer Antwort zu einem Vorstoss schreibt. In Kriens will der Gemeinderat nun auf Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen verzichten, da die «Kosten im Verhältnis zum erwarteten Erfolg zu hoch sind.»

Seitens der Stadt Luzern will man sich nicht zur Aussage aus Kriens äussern. Die Studie liege zwar intern bereits vor, sie müsse aber erst evaluiert werden.

Beizer hofft auf Abschreckung

Wie viele andere Beizen an der Reuss, wird auch die «Pfistern» immer wieder von Vandalen heimgesucht. Die Überwachungskamera beim Restaurant wurde nicht von der Stadt, sondern vom Beizer privat installiert. Das ist erlaubt, sofern gewisse Bedingungen eingehalten werden. So muss zum Beispiel ein Schild auf die Überwachung aufmerksam machen, die Bilder müssen nach kurzer Zeit gelöscht werden.

Obwohl bei der «Pfistern» zwei Videokameras installiert sind, konnten bisher aber noch keine Vandalen überführt werden. «Ich hoffe, dass die Kameras auf einige zumindest eine abschreckende Wirkung haben», sagt Geschäftsführer Florian Eltschinger.

Barbara Inglin

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