Übungsabbruch beim Grendel-Umbau

Der Stadtrat stellt die Umgestaltung der Achse Grendel–Löwengraben zurück – aus finanziellen Gründen. «Nicht nachvollziehbar», tönt es aus dem Parlament.

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So hätte der neue Grendel aussehen sollen: Granitplatten mit eingelassenen Uhrenlogos. (Bild: Visualisierung pd)

So hätte der neue Grendel aussehen sollen: Granitplatten mit eingelassenen Uhrenlogos. (Bild: Visualisierung pd)

Die unstete Geschichte der geplanten Neugestaltung der Achse Grendel bis Löwengraben in der Luzerner Altstadt ist um ein Kapitel reicher: Wie Recherchen unserer Zeitung zeigen, will die Stadt das Projekt «Walk of Watches» - zumindest vorläufig - nicht weiterverfolgen. Dies, weil die 5,5 von total 7,6 Millionen Franken für die Realisierung, für die die öffentliche Hand aufkommen müsste, derzeit nicht aufgeworfen werden könnten.

CVP-Grossstadtrat Albert Schwarzenbach, der das Attraktivierungs-projekt gepusht hatte, zeigt sich schwer enttäuscht. Robert Casagrande, Präsident der IG Grendel, hofft, dass sich der am 1. September neu konstituierende Stadtrat dem «Walk of Watches» gegenüber aufgeschlossener zeigen wird.

Jérôme Martinu

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