UFFIKON: Der Tempelhof bewegt die Gemüter

Erneut zeigte sich, wie sehr der Tempelhof Uffikon die Dagmerseller Bürger bewegt. Bis spät in die Nacht wurde über eine Zonenplanänderung diskutiert.

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Künstler Wetz verfolgte die Debatte in Dagmersellen von der Tribüne aus – im Saal selber war jeder Platz besetzt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Künstler Wetz verfolgte die Debatte in Dagmersellen von der Tribüne aus – im Saal selber war jeder Platz besetzt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Vor Redaktionsschluss ist am Donnerstag an der Gemeindeversammlung von Dagmersellen noch kein Entscheid über den Tempelhof Uffikon gefallen. 424 Stimmberechtigte strömten ins Pfarrei- und Gemeindezentrum Arche, um über die Änderung des Zonenplans in eine Sonderbauzone und die Bereinigung der sieben hängigen Einsprachen zu befinden.

Ein direkter Nachbar und Gegner des Tempelhofs monierte, dass es der falsche Weg sei, ein so grosses Gebäude nachträglich zu legalisieren. Der Gemeinderat hatte sich immer für die Kunststätte in Uffikon eingesetzt. Er erachtet den Tempelhof als «eine positive Initiative eines Privaten».

Mit der Zustimmung zu den Einsprachen wäre Bauer und Besitzer des Tempelhofs, Bernhard Zemp, gezwungen, die Bauten zürückzubauen. Mit der Genehmigung des Zonenplans ist der rechtliche Hürdenlauf aber noch nicht vorbei. Im schlechtesten Fall kommt die Umzonung bis vor Bundesgericht.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.