UFFIKON: Hier wird Kunst zerstört

Mit Bagger und Beisszange haben die Abbrucharbeiten am Säulentempel in Uffikon begonnen. Besitzer Bernhard Zemp plant aber bereits neue Betonsäulen.

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Der Tempelhof in Uffikon wird mit schwerem Gerät abgerissen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Tempelhof in Uffikon wird mit schwerem Gerät abgerissen. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Der Tempel von Uffikon wird seit Freitag zerstört. Bis am Dienstag wird die Beton-Akropolis ganz verschwunden sein. Trotzdem blickt Tempelhof-Besitzer Bernhard Zemp gelassen in die Zukunft. «Denn nun entsteht Platz für Neues». Die Ideen jedenfalls scheinen ihm nicht auszugehen.

Nach dem Kunstprojekt Tempelhof will er nun ganz auf die Weinproduktion setzen. Bereits initiiert hat er seinen hofeigenen «Liebeswein», der mit Rosenblüten versetzt ist. Als Nächstes will er 700 Aprikosenbäume anpflanzen. Es wird laut Zemp die grösste solche Plantage in der Deutschschweiz.

Ganz ohne Betonsäulen muss Zemps Gelände aber auch in Zukunft nicht auskommen. Die Aprikosenbäume erhalten, zur Stütze, je einen Betonpfeiler verpasst – fast so hoch wie die Tempelsäulen, aber nur 10 Zentimeter im Durchmesser. «Diese Säulen sind absolut landwirtschaftskonform, da kann niemand etwas dagegen haben», sagt Zemp.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.