UFFIKON: Tempelhof Uffikon: Zemp hofft auf Schonfrist

Die Kunststätte Tempelhof Uffikon ist Geschichte. Besitzer Bernhard Zemp will auf andere Weise weitermachen.

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Bernhard Zemp vor dem Tempelhof in Uffikon. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Bernhard Zemp vor dem Tempelhof in Uffikon. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

«Die Kunst auf meinem Hof ist mit dieser Abstimmung gestorben», sagt ein enttäuschter Bernhard Zemp am Tag nach der Gemeindeversammlung. Mitte Juni will er mit dem Rückbau der Kunstinstallationen beginnen. Zemp hofft aber, dass er von der Gemeinde eine gewisse Schonfrist erhält – für die Beton-Akropolis oder die 800 Quadratmeter grosse Installation «Lagune von Venedig».

Zwei Drittel seines Einkommens sind auf einen Schlag weg. «Ich habe vor Jahren auf Direktzahlungen des Bundes verzichtet und damit meinen Status als Bauer verloren», erklärt Zemp. Und er gibt sich kämpferisch: «Ich habe noch einige verrückte Ideen.» Neue Pläne wolle er aber von Anfang an mit der Gemeinde und den Nachbarn klären. «Dieses Rechtliche liegt mir nicht.» Das begrüsst Gemeindepräsident Philipp Bucher, der sich ebenfalls enttäuscht zeigt über den Entscheid.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.