Ufhusen berechnete zu hohen Steuersatz

Zu hoher Staatssteuersatz und keine Rechtsmittelbelehrung: Das Ufhuser Steueramt hat Hunderte von fehlerhaften Rechnungen verschickt.

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Trotz richtig ausgefüllter Steuererklärung: In Ufhusen wurden Hunderte falsche Steuerrechnungen verschickt (Bild: Archiv/Neue LZ)

Trotz richtig ausgefüllter Steuererklärung: In Ufhusen wurden Hunderte falsche Steuerrechnungen verschickt (Bild: Archiv/Neue LZ)

Dem Ufhuser Steueramt ist beim Verschicken der provisorischen Steuerrechnungen im Sommer ein zweifacher Lapsus passiert: Bei rund 400 Rechnungen wurde einerseits bei den Staatssteuern ein Steuersatz von 1,6 statt 1,5 Einheiten verwendet, andererseits fehlte die Rechtsmittelbelehrung.

Die Bevölkerung wurde vorerst nicht über den Fehler informiert. Das stiess der FDP-Ortspartei sauer auf. Sie verlangte bereits im September eine Orientierung der Bürger. Die Gemeinde kam der Forderung jedoch lange nicht nach.

Das wird in den kommenden Tagen nun doch noch geschehen. Gemeindepräsident Leo Kneubühler (Zukunft Ufhusen): «In Absprache mit der Steuerverwaltung hat man entschieden, die Steuerpflichtigen gleichzeitig mit den Verfallsanzeigen, welche ohnehin Ende November/Anfang Dezember versendet werden, zu informieren.»

Gemäss Heinz Bösch, Finanzdepartementssekretär, handelt es sich beim vorliegenden Ereignis um einen Einzelfall.

Florian Weingartner

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