UFSCHÖTTI: Stadt setzt auf Rücksichtnahme

Mit neuen Informationstafeln appelliert die Stadt bei den Ufschötti-Besuchern an die gegenseitige Rücksichtnahme. Unter dem Motto «Unsere Ufschötti – gemeinsam Sorge tragen» erinnern die Tafeln an die Grundregeln für ein friedliches Miteinander. Verbote würde nicht im Zentrum stehen.

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Die neuen Informationstafeln in der Luzerner Ufschötti. (Bild: pd)

Die neuen Informationstafeln in der Luzerner Ufschötti. (Bild: pd)

Dies schreibt die Stadt Luzern in einer Mitteilung vom Mittwoch.1984 hatte die Stadt Nutzungsbestimmungen für die Ufschötti erlassen und diese bei den Zugängen auf Informationstafeln niedergeschrieben. Ziel war damals und ist es heute, dass die Ufschötti ein Ort sei, an dem sich alle wohlfühlen, erholen und vergnügen können, heisst es.

Nach 30 Jahren wurden die Nutzungsbestimmungen für die Ufschötti überprüft. Einerseits seien sie dem Reglement und der Verordnung über die Nutzung des öffentlichen Grundes angepasst worden. Andererseits habe die Stadtgärtnerei die neuen Spielregeln mit der SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention), dem Quartierverein, der IG Ufschötti und weiteren Betroffenen diskutiert.

Gemeinsam Sorge tragen

Die neuen Spielregeln ersetzen die bisherigen Nutzungsbestimmungen. Bewusst habe man dabei darauf verzichtet, für die Ufschötti mehr Regeln zu definieren als für andere öffentliche Orte in der Stadt. Unter dem Motto «Unsere Ufschötti – gemeinsam Sorge tragen» appellieren die Tafeln an die Nutzenden, gegenüber den anderen Gästen und der Anwohnerschaft Respekt zu zeigen.

Um den offenen Charakter der Anlage zu bewahren, habe die Stadt in den letzten Jahren verschiedene Massnahmen getroffen: So sind die SIP und ein Sicherheitsdienst verstärkt präsent, die Reinigung wurde intensiviert und die Beleuchtung verbessert. Der neu gestaltete Bouleplatz wie auch der Kiosk und die Ufschötti-Strandbar sorgen für Betrieb und helfen im Kampf gegen Littering. Seit Kurzem steht auch die neue Toilettenanlage zur Verfügung.

pd/kst