UMBAU: Neue Gelateria in Littau

Diesen Frühling wird in Littau eine neue Gelateria eröffnet. Die Betreiberin hat 30 Jahre lang darauf gewartet.

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Baustelle der Gelateria in Littau. (Bild: Duziinino.ch)

Baustelle der Gelateria in Littau. (Bild: Duziinino.ch)

An der Luzernerstrasse 34 in Littau entsteht eine Gelateria-Café-Bar. Das Lokal mit dem Namen «Du Zii Nino» soll im kommenden Frühjahr eröffnet werden, wie auf der provisorischen Homepage www.duziinino.ch ersichtlich ist. Ein entsprechendes Baugesuch zum Umbau und zur Umnutzung der Liegenschaft liegt seit kurzem bei der Stadt Luzern auf. Auf Anfrage bestätigt der Besitzer des Wohn- und Geschäftshauses an der Luzernerstrasse, Markus Schürmann, die geplanten Bauarbeiten.

Bauherrin ist die Luzernerin Margerith Eiholzer-Birrer (50), die gemeinsam mit ihrem Mann – einem Sizilianer – das Lokal in Littau betreiben wird. «Seit 30 Jahren bin ich schon in der Gastronomie tätig, und 30 Jahre lang habe ich gewartet, bis es in Luzern eine richtige italienische Gelateria gibt», sagt Eiholzer. Zuvor war in den Räumlichkeiten an der Luzernerstrasse in Littau ein Blumenladen eingemietet, die Übergabe an Margerith Eiholzer-Birrer wurde bereits im September des vergangenen Jahres abgewickelt. Im Zuge der Umbauarbeiten für die neue Gelateria werden auch zusätzliche Brandschutzmassnahmen umgesetzt.

Firma aus Küssnacht liefert die Glace

Dank einer grossen Glace-Auswahl soll das Lokal zum Treffpunkt für Gelati-Liebhaber werden – und könnte wohl besonders Kinder aus dem nahe gelegenen Kindergarten Grenzhof erfreuen. Laut Eiholzer wird die Glace von der Firma Dolce Amore aus Küssnacht geliefert, die bereits in der Luzerner Kleinstadt eine Gelateria betreibt. Zudem werden Brioches aus dem Süden Italiens zum Angebot gehören – eine Art Süssteigbrötchen, die in der Mitte aufgeschnitten und mit Glace gefüllt werden.

Die Littauer Gelateria-Café-Bar soll auch Frühaufstehern etwas bieten, zumal sich das Lokal an der Pendlerachse Richtung Luzerner Stadtzentrum befindet. Ab den frühen Morgenstunden wird es warme «Cornetti», sprich Gipfeli, mit verschiedenen Füllungen wie Schokolade oder Aprikosenkonfitüre geben – und natürlich italienischen Kaffee. «Wir wohnen zum Glück nur 200 Meter vom Lokal entfernt, da können wir gut schon früh am Morgen öffnen», erklärt Margerith Eiholzer-Birrer.

 

Gabriela Jordan

gabriela.jordan@luzernerzeitung.ch