UMBAUPLÄNE: Gütsch-Bauprojekt erntet von vielen Seiten Lob

Der Umbau des Schlosshotels Gütsch in Luzern stösst da und dort auf heftige Kritik. Viele sind vom Projekt aber begeistert.

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So soll das Gütsch nach dem Umbau aussehen. (Visualisierung Marques AG/Iwan Bühler GmbH)

So soll das Gütsch nach dem Umbau aussehen. (Visualisierung Marques AG/Iwan Bühler GmbH)

Der Um- und Ausbau des Châteaus Gütsch gibt zu reden. Nicht allen gefällt das Projekt «Baluardo» (zu Deutsch: Festung) der Luzerner Architekten Daniele Marques und Iwan Bühler. «Ein bekannter Baufachmann, der nicht namentlich genannt werden will, hat mir gesagt, dass der geplante Erweiterungsbau eine der grössten Bausünden wäre, die Luzern in der Gegenwart begeht», sagt Peter A. Meyer, Geschäftsführer des Quartiervereins Wächter am Gütsch. Meyer selbst findet das Projekt «sehr unfreundlich».

Der Quartierverein Altstadt hingegen ist froh, dass für den Gütsch endlich ein Investor gefunden worden ist. «Wir stehen dem Bauprojekt sehr positiv gegenüber», sagt Präsident Fritz Rogger. Positiv am Projekt sei, dass «nicht Landreserven im Gütschwald verbraucht, sondern die Ressourcen unterhalb des Hotels genutzt werden». «Mich persönlich überzeugt das Siegerprojekt sehr», meint auch Sepp Rothenfluh, Obmann des Innerschweizer Heimatschutzes, wo bis jetzt kaum Reaktionen eingegangen sind.

Rahel Bühler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.