Umgerüstete Leuchten als Stelen-Alternative

Mit dem umstrittenen Plan Lumiere soll die Luzerner Innenstadt aufgewertet werden. Mit einer Kompromisslösung will der Stadtrat den Gegnern den Wind aus den Segeln nehmen.

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Eine der Jubiläumsleuchten in der Nähe der Reussbrücke. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Eine der Jubiläumsleuchten in der Nähe der Reussbrücke. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Mit dem Beleuchtungskonzept Plan Lumière wolle man die die Altstadt «professionell inszenieren, Energie einsparen, die Lichtverschmutzung reduzieren, die Sicherheit erhöhen und das Zusammenspiel von privatem und öffentlichem Licht regeln», umreisst das Tiefbauamt in einer Medienmitteilung die Ziele des Projekts.

Da die «in einer grossen Mehrheit unbestrittenen positiven Effekte könnten bei einer Annahme des Referendums nicht umgesetzt werden» könnten, solle durch die Installation einer umgerüsteten Jubiläumsleuchte die Diskussion «versachlicht» werden, heisst es weiter.

Das Referendum und die breit geführte Diskussion würden zeigen, dass Teile der Bevölkerung den modernen Lichtstelen gegenüber kritisch und ablehnend eingestellt seien. Um den Plan Lumière nicht zu gefährden, über den am 30. November abgestimmt wird, habe der Stadtrat «nach einer Alternative zu den Lichtstelen gesucht, wie die bestehenden Jubiläumsleuchten aus dem Jahr 1978 lichttechnisch umgerüstet werden können». Damit komme der Stadtrat dem Hauptanliegen des Referendumskomitees entgegen, welche das vertraute Bild mit den Gaslaternen erhalten will.

Wie genau die Umrüstung aussehen soll, wird in der Medienmitteilung nicht erläutert.

scd