UMSATZ: Emmi sieht Licht am Ende des Tunnels

Emmi-CEO Urs Riedener geht davon aus, dass das Ergebnis 2009 besser ausfallen wird als bislang angenommen. Damit haben auch die USA zu tun.

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Emmi-CEO Urs Riedener. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Emmi-CEO Urs Riedener. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Nach dem Halbjahresabschluss 2009 ging Emmi davon aus, dass die Reingewinnmarge Ende Jahr zwischen 2 und 2,5% liegen wird. Im TV-Interview «Handelszeitung Börsenstandpunkte» hat Urs Riedener, CEO Emmi, sich dahingehend geäussert, dass Emmi die Ziele erreicht habe und sogar eher besser abschliessen werde als vorhergesagt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Gründe, die zu dieser Aussage führten, sind gemäss Riedener deren drei: So sei erstens im internationalen Geschäft vor allem die im Januar 2009 getätigte Akquisition von Roth Käse Ltd. in den USA massgebend am erfreulichen Ergebnis beteiligt. Roth Käse konnte in schwierigem wirtschaftlichem Umfeld die Umsatz-, Absatz- und Ertragsziele erreichen. Zweitens seien die Einsparungsprogramme, die intern umgesetzt wurden, erfolgreich. Und als dritten Grund könne die «strategische Erfolgsposition» Emmi Caffè Latte erwähnt werden, die im Inland eine zweistellige Zuwachsrate verzeichnen konnte.

Die Umsatzzahlen werden am 4. Februar 2010 publiziert und die endgültigen Bilanzzahlen 2009 wird Emmi auf der Bilanzmedienkonferenz am 31. März 2010 vorlegen.

scd

«Handelszeitung Börsenstandpunkte» vom 10. Januar 
(Interview ab 14:52 min):