Umsatzrückgang bei Meier Tobler

Das Klimatechnikunternehmen Meier Tobler in Nebikon spürte im ersten Halbjahr 2020 die Coronakrise. Zudem schwächelt das Wärmeerzeugungsgeschäft weiterhin.

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(cg) Das Klimatechnikunternehmen Meier Tobler weist für das erste Semester 2020 einen Nettoumsatz von 222 Millionen Franken aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Umsatzrückgang um 6,3 Prozent. Der EBITDA liegt bei 7.1 Millionen Franken (-39,5 Prozent). Die Firma mit Hauptsitz in Nebikon teilt mit, trotz der behördlichen Auflagen während der ganzen Lockdown-Phase immer lieferfähig gewesen zu sein. Trotzdem habe die teilweise reduzierte Bautätigkeit sowie Zugangsbeschränkungen von Kunden dazu geführt, dass Auslieferungen und Serviceeinsätze nicht möglich gewesen seien und verschoben wurden. «Dabei waren die französische und italienische Schweiz überproportional betroffen, während die deutsche Schweiz relativ stabil war», heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Entsprechend seien die Umsätze im Handels- und im Servicegeschäft ausserhalb der Krisenmonate März und April auf Vorjahresniveau gelegen.

Wärmeerzeugungsgeschäft schwächelt weiter

Auf der anderen Seite wies das Wärmeerzeugungsgeschäft im ganzen ersten Halbjahr weiterhin eine negative Umsatzentwicklung aus. Die Schwäche dort besteht seit der Fusion von Walter Meier und Tobler Haustechnik. Das Unternehmen führt in diesem Bereich gerade einen Turnaround durch. Dazu heisst es: «Die zahlreichen Initiativen in diesem Geschäft werden zwar konsequent weitergetrieben und erste positive Ergebnisse wurden realisiert, eine substanzielle Verbesserung konnte im ersten Halbjahr jedoch noch nicht erreicht werden.» Durch Kurzarbeit sowie den Abbau von Ferien und Gleitzeitsalden habe jedoch ein Teil der fehlenden Erträge kostenseitig kompensiert werden können.

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