Umsatzrückgang im Gastgewerbe hält an

Zwar gibt es Anzeichen für eine weitere Entspannung der wirtschaftlichen Lage im Kanton Luzern. Vor allem das Baugewerbe und der Detailhandeln berichten von einer positiven Entwicklung. Im Gastgewerbe aber hält der Umsatzrückgang an.

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Immer weniger Gäste checken in Luzerner Hotels ein. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Immer weniger Gäste checken in Luzerner Hotels ein. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Wie Lustat, die statistische Amtsstelle des Kantons Luzern, am Montag mitteilte, waren im Gastgewerbe Nachfrage und Umsatz in den befragten Hotel erneut rückläufig. Weniger Gäste aus Europa, dafür mehr aus Asien reisten nach Luzern. Dies zeigen die Umfrageergebnisse der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich.

Ebenfalls einen Absatzrückgang und Umsatzeinbussen meldeten die Gaststätten. Kurz- wie mittelfristig rechnet die Branche eher mit einer Verschlechterung als mit einer Verbesserung der Lage.

Entspannung in der Industrie

Die Industriebetriebe berichteten am Ende des zweiten Quartals von einer Erholung. Im Juni nahmen die Bestellungen wieder zu, nachdem sie im April und Mai rückläufig gewesen waren.

Von der Aufhellung aber konnte nicht die gesamte Branche profitieren: Während die Investitionsgüterindustrie höhere Bestellungseingänge meldete, blieben die Auftragsbücher der Vorleistungsgüterindustrie unterdurchschnittlich gefüllt. Ende Juni beurteilten zwei Drittel der Betriebe die Lage als befriedigend, 15 Prozent als gut.

Auch der Luzerner Bausektor blickt auf ein positives zweites Quartal. Er konnte die guten Ergebnisse des Vorquartals nochmals leicht steigern. 70 Prozent der befragten Betriebe bezeichneten die Geschäftslage Ende Juni als gut, knapp 30 Prozent als befriedigend.

Die befragten Luzerner Detaillisten meldeten Ende des zweiten Quartals ein positives Umsatzwachstum. Im April war der Umsatz noch rückläufig gewesen. Mittelfristig geht die Branche von einer stabilen Geschäftslage aus.

sda