UMSETZUNG: Rauchverbot: Bund lässt die Kantone hängen

Klare Richtlinien für die Umsetzung des Rauchverbots liefert der Bund nicht – auch wenn er seit Wochen Hilfe verspricht. Jetzt muss Luzern selber handeln.

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(Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

(Symbolbild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Der Betreiber muss dafür sorgen, dass der Raucherraum durch feste Bauteile von anderen Räumen abgetrennt ist und mit einer ausreichenden Belüftung ausgestattet ist.» Das steht in der Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen, die der Bund erlassen hat, und gilt für Gaststätten, die über 80 Quadratmeter gross sind. «Die Bestimmungen in der Verordnung genügen nicht. Es sind noch wichtige Details unklar», betont Arthur Wolfisberg, Chef Gastgewerbe und Gewerbepolizei des Kantons Luzern.

«Für uns ist klar: Wir müssen vorwärtsmachen», sagt Wolfisberg angesicht der versprochenen, aber bis jetzt ausbleibenden Hilfe des Bundes. Bis Anfang Februar sollen konkrete Umsetzungsrichtlinien festgelegt werden – das Verbot gilt ab 1. Mai. Man wird sich aber gemäss Wolfisberg überlegen müssen, ab wann Kontrollen durchgeführt werden. Die Gaststätten kontrolliert die Luzerner Polizei. Wer gegen das Rauchverbot verstösst, muss mit einer Busse von bis zu 1000 Franken rechnen.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.