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UMWELT: Am Bahnhofplatz herrscht dicke Luft

Neue Messungen zeigen, dass Grenzwerte bezüglich Luftbelastung am Bahnhof Luzern regelmässig überschritten werden. Ein Fachmann rät, sich nicht zu lange dort aufzuhalten.
Rahel Schnüriger
Am Bahnhof Luzern ist seit Ende Oktober eine temporäre Anlage für Luftmessungen installiert. Die Ergebnisse sind bedenklich. (Symbolbild) (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Am Bahnhof Luzern ist seit Ende Oktober eine temporäre Anlage für Luftmessungen installiert. Die Ergebnisse sind bedenklich. (Symbolbild) (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Am Bahnhof Luzern wurde Ende Oktober eine temporäre Anlage für Luftmessungen installiert. Die Werte von Stickstoffdioxid, das zu Atemwegserkrankungen führen kann, sind bedenklich: Öfter als jeder zweite Tag wurde der Tagesgrenzwert im November am Bahnhof überschritten. Der Tagesgrenzwert für Stickstoffdioxid liegt bei 80 Mikrogramm pro Kubikmeter und dürfte höchstens einmal pro Jahr überschritten werden. Diesen Monat wurden bis zu 112 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen.

Werte trotz Abnahme zu hoch

Urs Zihlmann, Projetkleiter «in-Luft» bei der Dienststelle Umwelt und Energie des Kantons Luzern, führt aus, dass sich der Messstandort an der Einfahrt zum Busbahnhof befindet und dieser entsprechend sehr stark exponiert sei. Er sagt aber auch: «Die Werte sind eindeutig zu hoch. Wer im Atembereich schon gesundheitlich angeschlagen ist oder sensibel reagiert, sollte sich nicht dauernd am Bahnhofplatz aufhalten.»

Beim Seiteneingang zur Bahnhofhalle, etwa hundert Meter östlich der temporären Luftmessstation, wird Stickstoffdioxid seit mehr als 20 Jahren gemessen. Im Jahresmittel ist die Belastung in dieser Zeit von rund 60 Mikrogramm auf 52 Mikrogramm pro Kubikmeter zurückgegangen, liegt allerdings noch immer deutlich über dem jährlichen Grenzwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter.

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