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UMWELTPOLITIK: Die Gemeinden wollen weg vom Erdöl

Immer mehr Gemeinden wollen sich von fossilen Energieträgern lösen. Der Weg dorthin ist aber steinig.
Peter Rüdisser, Leiter der Arbeitsgruppe Energienutzung Ballwil, vor der Holzschnitzelheizung. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Peter Rüdisser, Leiter der Arbeitsgruppe Energienutzung Ballwil, vor der Holzschnitzelheizung. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Wir wollen nicht mehr von externen Quellen abhängig sein, die man nicht kontrollieren kann», sagt der Ballwiler Gemeindepräsident Hans Moos. Ballwil hat ein Ziel: Es will möglichst unabhängig von fossilen Brennstoffen werden.

Kürzlich hat die Arbeitsgruppe «Nachhaltige Energienutzung in Ballwil» einen Prioritätenkatalog zusammengestellt. «An oberster Stelle steht die Erneuerung und Erweiterung der bereits bestehenden Holzschnitzelheizung», sagt der Leiter der Arbeitsgruppe, Peter Rüdisser. Er muss aber zugestehen: «Eine völlige Ölfreiheit ist derzeit wohl kaum möglich.» Effektiver und schneller umsetzbar sind energetische Gebäudesanierungen und Optimierungen der alten Ölheizungen.

«In einer Stadt ist dieses Ziel nicht umsetzbar»
Ballwil ist mit seinen Plänen nicht alleine. Luthern, Nottwil und Ohmstal haben die Absicht erklärt, sich von fossilen Energieträgern zu lösen. Zudem tragen sieben Luzerner Gemeinden das Gütesiegel Energiestadt.

Im Kanton Luzern wird der Energieverbrauch wie folgt gedeckt: 30 Prozent Elektrizität, 12 Prozent Erdgas, 28 Prozent Erdöl und 30 Prozent Benzin und Diesel. «In kleineren Gemeinden in ländlichen Gegenden ist eine Unabhängigkeit von Öl wohl möglich», so Marty. «In einer Stadt mit Grossverbrauchern hingegen ist dieses Ziel derzeit nicht umsetzbar.»

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.

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