UMWELTSCHUTZ: Bäche werden aus den Röhren geholt

Auf dem Land sollen wieder mehr kleine Wiesenbäche plätschern. Mit einem Förderprojekt werden Wasserläufe aus den Röhren befreit.

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(v.l.) Pius Häfliger, Philipp Arnold von der Dienststelle Umwelt und Energie und Georges Müller wollen Bäche an die Erdoberfläche holen. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

(v.l.) Pius Häfliger, Philipp Arnold von der Dienststelle Umwelt und Energie und Georges Müller wollen Bäche an die Erdoberfläche holen. (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Der Luzerner Boden ist durchzogen von Röhren. In diese «eingepfercht» sind Bäche oder Rinnsale, die an der Ober-fläche gestört haben. Nun sollen sie dank dem Projekt «Wiesenbäche» wieder an die Oberfläche treten. Erarbeitet haben es Georges Müller und Pius Häfliger von der Arbeitsgemeinschaft Natur und Landschaft sowie Pro Natura Luzern.

Georges Müller sagt, es mangle nicht an Kandidaten, «möglicherweise aber an der Bereitschaft und der Möglichkeit der Grundeigentümer, einen Teil der Produktivität zu Gunsten der Natur aufzugeben».

Ziel: die Lebensräume für Tiere und Pflanzen im und am Wasser zu verbessern. Die Arbeiten bezahlen der Fonds Landschaft Schweiz und der Kanton. Pro Bach-Meter wird mit rund 170 Franken gerechnet. 2009 stehen für Pilotprojekte 250'000 Franken zur Verfügung. Kommt das Projekt gut an, soll es 2010 ausgeweitet werden.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.