UMWELTSCHUTZ: Nidwalden sagt dem Smog den Kampf an

Die Nidwaldner Regierung hat eine Smog-Verordnung erlassen. Diese tritt auf den 15. Februar 2009 in Kraft.

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(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

In den vergangenen Wintern sind in der Schweiz Smog-Perioden mit übermässigen Feinstaubbelastungen aufgetreten. Auch in diesem Winter wurde der Grenzwert für Feinstaub (50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft) der eidgenössischen Luftreinhalteverordnung zeitweise überschritten. Hohe Feinstaubwerte können gesundheitsschädigend sein. Sie sind eine Folge des zu hohen Schadstoffausstosses, verursacht vor allem durch Verkehr und Heizungen und treten häufig bei stabilen Hochnebellagen ohne Luftdurchmischung auf.

In einer ersten Stufe Gebote
Um die Bekämpfung der Luftverschmutzung erfolgreich zu gestalten, ist eine überregionale Koordination erforderlich, wie die Staatskanzlei Nidwalden mitteilt. In Zukunft werden die Massnahmen zur Vermeidung hoher Feinstaubwerte von den Zentralschweizer Kantonen gemeinsam ausgelöst. Das dreistufige Informations- und Interventionskonzept sieht in einer ersten Phase Aufrufe zum freiwilligen und eigenverantwortlichen Handeln vor, zum Beispiel die Benutzung des öffentlichen Verkehrs und den Verzicht auf nicht unbedingt notwendiges Feuern. In einer zweiten Phase werden Temporeduktionen und Verbote von stauberzeugenden Feuern angeordnet. Die Smog-Verordnung tritt auf den 15. Februar 2009 in Kraft.

scd