UMZONUNG: Grepper wollen den Seezugang

Greppen möchte bauen. Doch Bauprojekte stossen auf Widerstand. Streitpunkt ist der öffentliche Seezugang.

Mario Wittenwiler
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Auf dem Sagi-Areal könnte bald gebaut werden. Eine Interessengemeinschaft in Planung pocht aber auf einen öffentlichen Seezugang. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Auf dem Sagi-Areal könnte bald gebaut werden. Eine Interessengemeinschaft in Planung pocht aber auf einen öffentlichen Seezugang. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

«Greppen will wachsen», sagt die Gemeindepräsidentin Claudia Bernasconi (CVP). Wunderschön am See gelegen laden die zwei Grundstücke Wendelmatte und Sagi Investoren regelmässig von Immobilien mit Seeanstoss und Sicht auf den Pilatus träumen. Damit gebaut werden darf, müssten die Grundstücke jedoch zuerst umgezont werden. Eine Abstimmung ist auf den November angesetzt.

Angst vor Villen

Gleichzeitig ist diese Abstimmung eine Chance, dass auf dem Gebiet Sagi ein öffentlicher Seezugang entsteht. Einen ebensolchen verlangt der Grepper Bürger Hans-Jörg Felder – befürchtet aber, dass nach einer Umzonung Villen für Superreiche entstünden. Vor einem Jahr brachte er in der Gemeinde ein Flugblatt in Umlauf, welches mit «Interessengemeinschaft für öffentlichen Seezugang, Gründung geplant» unterzeichnet war.

«Ich wehre mich gegen Zustände wie in Risch am Zugersee, wo durch Paläste wie demjenigen von Daniel Vasella der Seezugang für die Öffentlichkeit für immer und ewig versperrt ist. Und wenn ich von Seezugang spreche, meine ich nicht bloss einen 50 Zentimeter breiten Trampelpfad», so der Grepper.

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