UMZUG HORW: Schräge Vögel bevölkern Horw

Der Bootshafen inspirierte die Horwer Fasnächtler. Der «Schacher Sepp» versuchte, die Guugger auszustechen.

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Stets zur Stelle: Die Feuerwehr und die Polizei waren ein Sujet der Horwer Kinder. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Stets zur Stelle: Die Feuerwehr und die Polizei waren ein Sujet der Horwer Kinder. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Obwohl das schöne Wetter auch zum Skifahren lockte: Die Horwer Hauptstrasse war dennoch recht dicht gesäumt, denn der Fasnachtsumzug der Egli-Zunft war angesagt. Gross und Klein war auf den Beinen, die einen in Zivil, die anderen kostümiert - als Hofschranz oder Clown, als schräger Vogel oder als Polizist. Doch dann nahmen die 17 Umzugsnummern Augen und Ohren in Beschlag.

Wild tschäddernde Guuggenmusigen aus Horw und zugewandten Orten und fasnächtliche Sujets über Horwer Personen und Ereignisse lösten einander ab. Kino und Fernsehen beflügelten die Fantasie der Sujetbauer ebenso wie der Horwer Alltag. Zu den lokalen Themen zählten die Nutzung beziehungsweise Fremdnutzung der Horwerhalle oder das «Gstörm» um einen Horwer Bootshafen. Wagen mit Ausschank waren natürlich besonders beliebt, und umringt war auch der Wagen des Egli-Paars mit Roger und Bea Brunner. Der letzte Wagen galt den musikalischen Schweizer Hits. Da gab natürlich der «Schacher Sepp» den Ton an und versuchte, die Guugger auszustechen.

Eva Roelli