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UMZUG IN HORW: Die Horwer feiern, bis der Arzt kommt

Verbrecher, Ärzte und ein Riesenherz auf der Kantonsstrasse. In Horw wurde der Rüüdige Sonntig so richtig zelebriert.
(Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Horwer Dorfkern war am Sonntag in fester Hand der Fasnächtler. Rund 5000 Personen versammelten sich an der Kantonsstrasse, um den Fasnachtsumzug am Rüüdige Sonntig mitzuverfolgen.

Neben farbenfrohen Guuggenmusigen sind dabei vor allem die Ideen kleiner Familiengruppen aufgefallen: darunter beispielsweise ein Häftling, der sich in der Menge vor einem Polizisten versteckt. Für Aussenstehende interessant zu beobachten: Je nach Gesinnung verhalten sich die Leute unterschiedlich. Die einen helfen beim Verstecken, die anderen beim Aufspüren. Gut angekommen ist auch das Sujet «144» der Gruppe Framaki Chriens. Sie transportierten Zuschauer per Trage herum. Eine wahre Augenweide war der Wagen der Ennethorwer Narren. Sie kutschieren – passend zum Valentinstag – ein riesiges, rotierendes Herz.

Adriana Schwegler (16) aus Horw ist regelmässig am Umzug dabei und schätzt dabei die Atmosphäre sowie das Fest in der Horwer Halle: «Das ist so richtig heimelig.»

Sasa Rasic

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