UMZUG ROOT: Der Wilde Westen ist mitten im Rontal

Der prächtige Umzug begeisterte in Root die Fasnächtler. Und dies trotz einer Panne.

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«Hugh!»: Die Drittklässler von Root waren als Root-Hüüt unterwegs. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

«Hugh!»: Die Drittklässler von Root waren als Root-Hüüt unterwegs. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am Fasnachtsumzug in Root stand der Wilde Westen im Mittelpunkt. Mit über 1000 Mitwirkenden hatte Umzugschef Ernst Felder zum 25-Jahr-Jubiläum der Rooter Fasnachtsgesellschaft einen Korso zusammengestellt, der sich sehen lassen konnte. Eröffnet von der gold-rot gewandeten Tröpfeler Guuggemusig, boten die Fasnächtler den zahlreichen Zuschauern am Samstag eine abwechslungsreiche Schau.

Ferrari produzierte Krach
Fast alles, was im vergangenen Jahr Schlagzeilen gemacht hatte, wurde am Umzug durch den Kakao gezogen. Ein Riesenwagen glossierte die Idee, in Luzern ein Formel-1-Rennen durchzuführen, wobei ein knallroter Ferrari natürlich den entsprechenden Krach produzierte. Das Fröschenkorps Root und seine Drogeria nahmen die dopenden Spitzensportler auf die Schippe, und auch das Fernsehen mit seinen «MusicStars» blieb nicht ungeschoren. Den Abschluss bildete die Kutsche mit dem Zunftmeisterpaar Eugen und Carina Ruckli. Ärgerlich nur, dass während des Vorbeimarsches ein längerer Stau auftrat. «Schuld waren zwei Traktoren, die beim Anstieg zum Pfarreiheim den Geist aufgaben und abgeschleppt werden mussten», erklärte Umzugchef Felder die Panne.

Anton A. Oetterli