Uneinigkeit über neuen «Poseidon»-Standort

Die Stadt Luzern möchte das Hallenbad-Wandbild «Poseidon» am liebsten ins Hans-Erni-Museum umplatzieren. Die Stiftung des Künstlers sieht dies aber anders und bringt die Möglichkeit einer Leihgabe ins Gespräch.

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Das Wandbild Poseidon von Hans Erni im Hallenbad Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das Wandbild Poseidon von Hans Erni im Hallenbad Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Im Sommer schliesst in Luzern das alte Hallenbad und Hans Ernis Wandbild «Poseidon» muss demontiert werden. Bereits seit einiger Zeit wird diskutiert, wo das 5 Tonnen schwere und 15 mal 8 Meter grosse Bild hängen soll. Wie «20 Minuten» am Mittwoch berichtet, will die Stadt Luzern als Besitzerin das Bild am liebsten im Hans-Erni-Museum beim Verkehrshaus platzieren. Dort könne das Bild «räumlich wirken», begründet der städtische Projektleiter Mathis Meyer die Standortwahl gegenüber dem Gratisblatt.

«Poseidon» nach Martigny?

Karl Bühlmann, Delegierter der Hans-Erni-Stiftung findet jedoch, dass die Räume im Museum zu wenig hoch seien. Besser wäre seiner Ansicht nach ein Standort im Lido oder im Schifffahrtssaal des Verkehrshauses. Bevor das Bild mangels Alternativen eingemottet werde, solle die Stadt aber eine Leihgabe prüfen. Bühlmann schlägt einen Standort in der Westschweiz vor, wo Erni sehr beliebt sei. Als möglicher Standort wird die Fondation Pierre Gianadda in Martigny genannt.

bep