UNFALL: Autofahrer rast gegen ziviles Polizeifahrzeug

Ein Autofahrer hat sich in Beinwil am See am Samstag einer Polizeikontrolle entziehen wollen. Auf seiner Flucht ist er in Aesch LU gegen ein ziviles Fahrzeug der Kantonspolizei Aargau gerast, welche dorfeingangs eine Strassensperre errichtet hatte.

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Die Regionalpolizei Muri holte sich - nachdem sich der Fahrzeuglenker auf die Flucht in Richtung Müswangen LU begab - Unterstützung von einer zivilen Polizeipatrouille der Kantonspolizei Aargau. Diese befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Region, wie die Kantonspolizei Luzern am Sonntag mitteilte.

In Aesch errichtete sie dann mit dem zivilen Dienstfahrzeug eine Strassensperre und forderten den entgegenkommenden Fahrzeuglenker unmissverständlich auf, anzuhalten. Dieser ignorierte die Anweisung der Polizei jedoch und raste frontal gegen das quer in der Fahrbahn stehende Auto.

Dabei verletzte sich der 47-jährige Schweizer und musste mit dem Rettungsdienst ins Kantonsspital Luzern gebracht werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Zum Zeitpunkt der Kollision befanden sich im Polizeifahrzeug keine Personen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 30 000 Franken.

Beim verunfallten Fahrzeuglenker wurde eine Blutprobe angeordnet.

Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Die Strasse zwischzen Altwis und Aesch musste für zwei Stunden gesperrt werden.

sda