UNFALL: Unfall auf Schiessplatz: Rekrut schwer verletzt

Bei einem Unfall auf einem Schiessplatz bei Luthern im Kanton Luzern sind Ende August drei Armeeangehörige verletzt worden. Einer davon befindet sich noch heute auf der Intensivstation.

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(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Armee bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht der Zeitung «Le Matin» (Samstagsausgabe).

Der Unfall ereignete sich am vergangenen 25. August auf dem Schiessplatz Bodenänzi auf dem Gemeindegebiet von Luthern. Die Angehörigen der Panzerschule aus Thun waren auf einem sogenannten Zugsarbeitsplatz tätig. Im Verlauf einer Rettungs- und Bergungsübung kam es in einer Übungsanlage, welche aus teilweise durch Tunnel verbundenen Unterständen besteht, zu dem Unfall mit einem Nebelkörper.

Drei Personen wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden, wie die Informationschefin Heer, Kirsten Hammerich, am Samstag auf Anfrage sagte. Zwei von ihnen hätten das Spital kurz darauf verlassen können. «Ein Rekrut befindet sich leider nach wie vor in Intensivpflege», sagte sie. Über den Gesundheitszustand und die Art der Verletzungen konnte sie keine Angaben machen.

Die Militärjustiz habe unmittelbar nach dem Unfall eine Untersuchung eingeleitet um den Hergang des Vorfalls abzuklären, erklärte Sprecherin Silvia Schenker. Der Untersuchungsrichter habe dazu verschiedene Spezialisten, darunter von einem Institut für Rechtsmedizin, beigezogen.

Über den Vorfall wurde nicht aktiv berichtet, «da zum Zeitpunkt des Unfalls die schweren Folgen noch nicht absehbar waren», sagte Hammerich.

ap