Unfallopfer: Schicksalsschlag trifft FCL-Coach

Eine 20 Jahre alte Frau wurde am Montagmorgen bei einem Unfall auf der A2 in Horw schwer verletzt. Sie ist am Dienstag im Spital gestorben. Inzwischen ist klar: Die junge Frau war die Tochter von Rolf Fringers Lebenspartnerin.

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Der Unfall eingangs der Lopper-Galerie bei Hergiswil. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Unfall eingangs der Lopper-Galerie bei Hergiswil. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Dies teilte die Luzerner Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Zum Unfallkam es, als ein 20 Jahre alter Lenker über die Ausfahrt Horw die A2 verlassen wollte und dabei gegen einen Prellbock fuhr. Seine Beifahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie am folgenden Tag starb. Bei dem Unfall erlitten zwei weitere Personen Verletzungen. Sie sassen in einem Auto, dass mit dem Unfallwagen kollidierte.

Die junge Frau war die Tochter der Lebenspartnerin von FCL-Coach Rolf Fringer. «Wir begleiteten sie in den Tod. Wir waren am Spitalbett, als sie von uns ging», sagt FCL-Trainer Rolf Fringer gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung mit belegter Stimme.

Die Familie macht unvorstellbar schwere Zeiten durch – doch Fringer gibt sich stark: «Wir stehen zusammen, und wir werden kämpfen. Meine Partnerin hat eine wunderbare Familie, und wir werden alles tun, um sie zu unterstützen. Wir werden ihr Kraft geben.»

Unfallursache noch ungeklärt

Weshalb es zu diesem schweren Unfall kam, weiss die Familie nicht. Auch die Luzerner Staatsanwaltschaft kann darauf noch keine Antwort geben. Mediensprecher Simon Kopp: «Diese Untersuchungen werden sicher noch eine bis zwei Wochen dauern.»

Auch die FCL-Spieler fühlen mit den Trauernden. Sie haben ihrem Trainer gestern eine Kondolenzkarte überreicht. «Ihr Mitgefühl tut uns gut. Eine schöne Geste», sagt Fringer. Er hat der Mannschaft in einer kurzen Ansprache mitgeteilt, dass er keine Auszeit benötige, um den tragischen Verlust zu verarbeiten. Er sei froh, dass er arbeiten könne, bemerkt er. «Während der Arbeit kann ich vergessen und abschalten.»

sda/ain/mu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.