Uni Luzern 2010 mit kleinem Gewinn

Mehr Studierende, höhere Beiträge Dritter und mehr Forschungsmittel: Die Uni Luzern schreibt im Jahr 2010 ein Plus von fast 30'000 Franken.

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Uni Luzern: Die Zahl der Studierenden stieg von 2009 auf 2010 um drei Prozent. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Uni Luzern: Die Zahl der Studierenden stieg von 2009 auf 2010 um drei Prozent. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Universität kann in ihrem Jahresbericht 2010 einen positiven Rechnungsabschluss präsentieren. 29'529 Franken beträgt der Überschuss. Im Jahr 2009 hielten sich Aufwendungen und Erträge noch genau die Waage.

Das bessere Ergebnis ist zum einen den höheren Studierendenzahlen zuzuschreiben. 2487 Studentinnen und Studenten waren 2010 eingeschrieben. Das entspricht einem Anstieg von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mehr Studierende bedeutet mehr Ertrag aus den Studiengebühren (3,86 Millionen Franken) und auch höhere Beiträge der Kantone. Während die Zahl der Luzerner Studierenden weniger anstieg, war der Zuwachs bei den ausserkantonalen Studierenden etwas höher.

Beträge Dritter schenkten besonders ein

Die schwergewichtigsten Gründe für das positive Resultat finden sich aber in den Positionen «Beiträge Dritter» und «Forschungsmittel». Die Beiträge Dritter - das sind Beiträge an Forschung und Projekte von Stiftungen sowie kirchlichen und privaten Institutionen - erhöhten sich um 1,4 Millionen auf 6,04 Millionen Franken. Der Schweizerische Nationalfonds zahlte 1,1 Millionen Franken mehr Forschungsmittel als noch 2009.

Der Grund, warum der Ertragsüberschuss nicht noch höher ausfiel war zum einen der höhere Personalaufwand (fast 2,8 Millionen Franken mehr) und die höheren Mietkosten (fast 180'000 Franken mehr) im Vergleich zum Jahr 2009.

pd/bep