UNI LUZERN: Auszeichnung für Luzerner Jus-Studenten

Jus-Studenten der Uni Luzern haben an einem Wettstreit in Wien eine Auszeichnung erlangt. In fiktiven Übungen wurden Gerichtsverhandlungen nachgestellt.

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Das erfolgreiche Luzerner Jus-Team. (Bild pd)

Das erfolgreiche Luzerner Jus-Team. (Bild pd)

Erneut hat sich ein Studierenden-Team der Universität Luzern erfolgreich an einem internationalen Moot Court mit Studierenden anderer Universitäten gemessen.

Unter der Leitung des Zürcher Rechtsanwaltes Daniele Favalli (Lehrbeauftragter an der Universität Luzern und Headcoach des Teams) sowie der Rechtsprofessoren Andreas Furrer und Daniel Girsberger haben die Studierenden Mathias Eberli, Silvan Guler, Dominik Hasler, Andreas Mächler, Janine Sommer, Michel Weinberger und Valentina Zürcher am Willem C. Vis Moot Court in International Arbitration (internationales Handelsrecht) in Wien teilgenommen und eine «Honorable Mention» (besondere Auszeichnung) für die Klageantwort erhalten.

Ein Moot Court ist ein fiktives Gericht oder Schiedsgericht, vor dem Streitfälle ausgetragen werden. An den Universitäten werden sog. Moots als Lehrveranstaltungen angeboten, bei denen Teams von Studierenden derselben oder verschiedener Universitäten in gespielten Gerichtsverhandlungen gegeneinander antreten und dort die Streitparteien des konkreten, in der Regel frei erfundenen Falles anwaltlich vertreten.

3. Platz im Schweizer Wettbewerb
Das Luzerner Team erhielt eine "Honorable Mention" für die Klageantwort. Am internen Freundschaftsspiel aller Schweizer Universitätsteams hat die Luzerner Mannschaft den dritten Platz und die Auszeichnung für den besten Plädierenden (Andreas Mächler) gewonnen.

Bereits 2006 und 2007 haben die Luzerner Teams eine Auszeichnung am Willem C. Vis Moot (Wiener Moot) erhalten.Am renommiertesten Moot Court im Bereich des Internationalen Handelsrechts in Wien nahmen 233 Teams teil.

pd/bac