Uni Luzern: Beiträge aus dem Nationalfonds ermöglichen drei Forschungsprojekte

Mit rund 616'000 Franken des Schweizerischen Nationalfonds werden eine philosophie-geschichtliche Arbeit weitergeführt sowie zwei Nachwuchsforschenden ihre Studien im Ausland ermöglicht.

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Die Universität Luzern wird durch den Schweizerischen Nationalfonds unterstützt.

Die Universität Luzern wird durch den Schweizerischen Nationalfonds unterstützt.

Urs Flüeler (Luzern, 16. März 2020)

(se) Durch Drittmittel des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) in der Höhe von rund 616'000 Franken werden drei Forschungsvorhaben unterstützt. So kann das Team um Giovanni Ventimiglia sein Forschungsprojekt im Bereich der Philosophie weiterführen. Um Erkenntnisse über Philosophie in der Schweiz während der Reformation zu sammeln, werden sie sich über einen Zeitraum von drei Jahren mit Zentralschweizer Handschriften aus den Jahren 1636 bis 1648 befassen. Für die Auswertung der 800 Seiten wird das Projekt mit 511'000 Franken gefördert.

Ausserdem ermöglicht der Nationalfonds zwei Luzerner Studierenden mit dem «Early Postdoc.Mobility» und dem «Postdoc.Mobility» Programm Auslandaufenthalte. Eine Studentin wird in den USA und in Australien über die psychologische Begleitung von Familien eines Kindes mit einem Herzfehler forschen. Ein anderer Student wird sich am Max-Planck-Institut in Deutschland mit umsatzabhängigen Geldbelastungen auseinandersetzen. Laut der Mitteilung der Universität Luzern umfassen die Stipendien einen Beitrag für die Deckung der Lebenshaltungskosten, Reisespesen und allfällige Forschungs- und Kongresskosten sowie Einschreibegebühren.