UNI LUZERN: Neue Wehen um neue Fakultät

Das Konzept für die neue Fakultät steht. Es bleibt allerdings geheim – und hoch umstritten.

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Vorlesung in der Uni Luzern. Werden hier bald auch Wirtschafts­studenten ausgebildet? (Bild Corinne Glanzmann)

Vorlesung in der Uni Luzern. Werden hier bald auch Wirtschafts­studenten ausgebildet? (Bild Corinne Glanzmann)

Kann die Wirtschaftsfakultät an der Uni Luzern wie geplant im Herbst 2014 eröffnet werden? «Das ist offen. Als Ziel halten wir aber daran fest», sagt Bildungsdirektor Reto Wyss auf Anfrage. Genauso offen bleibt die Finanzierung – und was im laut Wyss jetzt vorliegenden Konzept für die neue Fakultät genau festgehalten ist. Details sollen nächste oder übernächste Woche publik gemacht werden. Das Konzept als Ganzes werde jedoch nicht publiziert.

Sicher ist jedoch, dass das von Uni- und Hochschulvertretern erarbeitete Papier von der Hochschule noch nicht unterzeichnet ist.

Wie brisant das Konzept ist, zeigt auch die Zurückhaltung des sonst gesprächigen Uni-Rektors Paul Richli. «Die Informationshoheit über das Thema Wirtschaftsfakultät liegt bei Reto Wyss.» Der Bildungsdirektor sagt, dass alle an der Ausarbeitung Beteiligten hinter dem Konzept stünden und dass es das Ziel sei, von allen eine Unterschrift zu erhalten.

Grundausbildung: Konflikt?

Knackpunkt des Konzepts ist ein Passus, den der Kantonsrat beim grundsätzlichen, aber äusserst knappen Ja zum Aufbau einer Wirtschaftsfakultät im Mai 2012 beschlossen hatte: (...) «Das Konzept muss Klarheit schaffen über die inhaltliche Differenzierung, die komplementären Angebote sowie die möglichen Synergien.» (...) Für den Stadtluzerner FDP-Kantonsrat Andreas Moser heisst dies: «Es muss beim Angebot möglichst wenig Überschneidungen geben.» Reto Wyss sagt, dass «gewisse Überschneidungen, insbesondere im Bereich der Grundausbildung, nicht vollständig vermieden werden können».

nus.

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