UNI-NEUBAU: Auch der Uni-Neubau ist nicht ganz dicht

Erst tropft Wasser ins Innere des KKLs, nun ist auch die auffällige Uni-Fassade nicht ganz dicht: Beim Bau des neuen Gebäudes gibt es offenbar Probleme.

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Die undichte Fassade des Uni-Neubaus. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die undichte Fassade des Uni-Neubaus. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«Wenn es stark windet und regnet, dringt Wasser in die Fassade ein». Dies sagt Urs Mahlstein, Luzerner Kantonsbaumeister gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Die auffälligen Platten vis-à-vis des Kultur- und Kongresshauses sind offenbar nicht ganz dicht. Aber nicht nur dort: auch die restlichen Dichtungen auf den rund 6000 Quadratmetern müssen nachgebessert werden. Mahlsteine erklärte, dass die Fassade mit einfachen Mitteln gerettet werden könne. Die Probleme würden mit zusätzlichem Blech und Isolationen behoben.

Wer zahlt?
Dazu muss das Gerüst an der Nordfassade des Neubaus neu aufgezogen werden. Erst vor wenigen Monaten ist dort das Gerüst entfernt worden. Wer für die Kosten von ungefähr 300'000 Franken aufkomme, sei noch unklar, so Mahlstein. Auf die Gesamtkosten von 144 Millionen habe dies keinen Einfluss. Die Universität soll wie geplant 2011 eröffnet werden.

rem