UNIVERSITÄT LUZERN: 1,1 Millionen Franken für Nachwuchsförderung

Der Nationalfonds hat erstmals Mittel für ein an der Universität Luzern entwickeltes Doktoratsprogramm gesprochen. Während dreier Jahre sechs Doktorandenstellen finanziert.

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Studenten in einer Vorlesung. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Studenten in einer Vorlesung. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Das Doktoratsprogramm, ein so genanntes ProDoc-Förderprogramm, ist Teil des interfakultären Forschungsschwerpunkts Text und Normativität –TeNOR. Dieser wurde unter der Leitung der Professoren Enno Rudolph (Philosophie), Wolfgang Müller (Theologie) und Michele Luminati (Rechtswissenschaft) 2008 an der Universität Luzern konzipiert und wird gemeinsam mit der Berner Professorin Karénina Kollmar-Paulenz (Religionswissenschaft) geleitet. Die Verantwortlichen des Projekts haben beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) Fördermittel in der Höhe von 1,1 Millionen eingeworben.

Mit diesem Geld wird an der Universität Luzern ein dreijähriger Lehrgang eingerichtet, in welchem sechs junge Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland ihre Doktorarbeiten verfassen und fachlich interdisziplinär betreut werden. Das neue Programm wurde massgeblich an der Universität Luzern entwickelt und ist deshalb auch dort beheimatet. Eine Kooperation besteht mit dem Institut für Religionswissenschaft der Universität Bern.

scd