UNIVERSITÄT LUZERN: Die Theologische Fakultät wackelt

Bei den Parteien stösst eine Gesund­heits­fakultät auf Interesse. Dafür soll die Theologische Fakultät aufgelöst werden, fordern Politiker.

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Felicitas Zopfi (SP Luzern) und Albert Vitali (FDP Luzern). (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Felicitas Zopfi (SP Luzern) und Albert Vitali (FDP Luzern). (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Der Rektor der Uni Luzern will eine Gesundheitsfakultät. Die Parteien begrüssen diesen Vorschlag. Allerdings sehen manche auch Einsparungs­poten­zial: «Man müsste die Theologische Fakultät diskutieren», sagt SP-Präsidentin Felicitas Zopfi.

Eine Gesundheitswissen­schaftliche Fakultät habe grosses Poten­zial und sei schweizweit einmalig. Die Theologische Fakultät war hingegen schon früher in Kritik geraten, da auf einen Professor nur 17 Studenten fallen - in der Rechtswissenschaftlichen sind es 57.

SP, SVP und FDP schlagen in die gleiche Kerbe. FDP-Fraktionschef Albert Vitali: Die Existenz der Theologischen Fakultät könne «ohne weiteres zur Diskussion gestellt werden.» Die CVP mahnt: Man werde «nicht Hand bieten, die Theologische Fakultät leichtfertig über den Haufen zu werfen», wie Parteipräsident Martin Schwegler sagt. Ähnlich äussern sich die Grünen.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.