UNIVERSITÄT LUZERN: Universität soll nicht ungehindert wachsen

Die Universität Luzern soll nach 2012 keine Studenten-Limite mehr haben, fordert der Luzerner Bildungsdirektor Anton Schwingruber. Trotzdem soll die Uni nicht ungehemmt wachsen.

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Studenten an einer Vorlesung der Uni Luzern im November 2009. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Studenten an einer Vorlesung der Uni Luzern im November 2009. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Universität Luzern hat regen Zulauf: 2400 Studenten zählt die Leuchtenstadt heute; bis 2012 dürften es 2600 sein. «Nach 2012 macht eine Begrenzung der Studierendenzahlen keinen Sinn mehr», sagt Bildungsdirektor Anton Schwingruber. «Wir wollen vor allem Qualität bieten an der Universität, und uns nicht nach Studentenobergrenzen richten», sagt Schwingruber. Der Hintergrund: Das Kantonsparlament hatte im Jahr 2005 eine Obergrenze von 2600 Studenten bis im Jahr 2012 festgesetzt. Unter den Parteien ist die Aufhebung dieser Grenze umstritten.

Für einen hohen Qualitätsstandard der Uni sollen auch zusätzliche Massnahmen sorgen. So könnte sich der Bildungsdirektor etwa vorstellen, dass Studenten, die nach Luzern kommen wollen, ein schriftliches Bewerbungsschreiben verfassen müssen. Ausserdem soll die regionale Verankerung gefördert werden, indem Doktoratsstudenten auch in nicht-universitären Betrieben angestellt sein und dazu ihre Arbeit verfassen könnten – gleichzeitig sollen sie von einem renommierten Doktorvater betreut werden. Zudem sollen in Luzern angesehene Professoren im Ruhestand weiter Vorlesungen halten.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.