UNIVERSITÄT: Um die Zahl der Studenten wird gestritten

Die Begrenzung auf 2600 Studierende behindert die Entwicklung der Uni, sagt der Rektor. Und entzweit damit die Politiker.

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Rudolf Stichweh, Rektor der Universität Luzern. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Rudolf Stichweh, Rektor der Universität Luzern. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Universität Luzern hat einen Wachstumshemmer: Vor drei Jahren hat der Kantonsrat beschlossen, sie dürfe bis 2012 nicht mehr als 2600 Studierende zählen; zurzeit sind es rund 2100. Die Limite werde «selbstverständlich akzeptiert», sagt Rektor Rudolf Stichweh. «Sie behindert aber die Entwicklung der Uni.»

Nächstes Jahr erarbeitet die Uni ihre Entwicklungsstrategie für die Jahre nach 2012, die Regierung muss darüber befinden – auch über eine allfällige neue Begrenzung ab 2012. Ob auch der Kantonsrat mitentscheiden wird, ist noch offen.

Eine Umfrage bei Kantonsräten, die sich bereits 2005 geäussert hatten, zeigt, dass die Limite kontrovers beurteilt wird.

Karin Winistörfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung,