Fasnachtsmäärt Luzern: Unter der Egg wird schon mal zünftig vorgeglüht

Der Fasnachtsmäärt ist der perfekte Anlass, um sich auf die Luzerner Strassenfasnacht einzustimmen. Er gehört zu den Pflicht­anlässen all jener Eingefleischten, die nicht mehr bis zum offiziellen Fasnachtsanfang am Schmutzigen Donnerstag warten können.

Ismail Osman
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Die Chacheler Musig Chriens spielt auf der Rathaustreppe unter der Egg. (Bild: Roger Grütter, Luzern, 23. Februar 2019)
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Die Födlitätscher Lozärn geben am frühen Abend ihre Musik zum Besten. (Bild: Roger Grütter, Luzern, 23. Februar 2019)
Zahlreiche Fasnachtsfans lauschten den Guggenmusiken. (Bild: Roger Grütter, Luzern, 23. Februar 2019)
Die Stadt Luzern im Fasnachtsfieber. (Bild: Roger Grütter, Luzern, 23. Februar 2019)
Eine warme Mütze schadet trotz der milden Temperaturen sicher nicht. (Bild: Roger Grütter, Luzern, 23. Februar 2019)
Posieren mit zwei Polizisten: Die Chacheler Musig Chriens freut's. (Bild: Roger Grütter, Luzern, 23. Februar 2019)
Der 44. Lozärner Fasnachtsmäärt unter der Egg in Luzern lockte zahlreiche Musikbegeisterte an. (Bild: Pius Amrein, 23. Februar 2019)
Sie lauschen der Musik der «Espresso Fasnachtsband Ebikon». (Bild: Pius Amrein, 23. Februar 2019)
Bereits vor dem offiziellen Fasnachtsstart sind die ersten kostümierten Luzerner zu sehen. (Bild: Pius Amrein, 23. Februar 2019)
Und alles immer bildlich festhalten... (Bild: Pius Amrein, 23. Februar 2019)
Die Musiker aus Ebikon stimmen sich auf die Fasnacht ein. (Bild: Pius Amrein, 23. Februar 2019)
Offiziell los geht es am Schmutzigen Donnerstag in aller Frühe. (Bild: Pius Amrein, 23. Februar 2019)
Noch sticht der Knabe als einzige verkleidete Person heraus - doch schon nächste Woche wird er einer von vielen sein. (Bild: Pius Amrein, 23. Februar)

Die Chacheler Musig Chriens spielt auf der Rathaustreppe unter der Egg. (Bild: Roger Grütter, Luzern, 23. Februar 2019)

Auf dem «Menu» finden sich nur die Klassiker: Kafi Huereaff, Häxetee, Schötli, Cüpli & Weiswein. Keine Frage wir befinden uns Unter der Egg am Fasnachtsmäärt. Nur wenige Tage, bevor der Fasnachtsvulkan vollends über der Leuchtenstadt eruptiert, können Guuggemusigen das Territorium rund um die Rathaustreppe bei dieser Gelegenheit bereits ein erstes Mal für sich in Beschlag nehmen und erste Kostproben ihres diesjährigen Oeuvres zum Besten geben. Dazwischen dröhnt der DJ-Party-Sound unter den Gebäudebögen hervor oder die Sinne vernehmen das Brutzeln von Wurstwaren auf einem der zahlreichen Grillroste, die entlang der Reuss montiert wurden.

Ab dem Mittag trudelten zunehmend mehr Menschen ein, um sich mit genannten Trink- und Esswaren einzudecken und das hier zelebrierte vorfasnächtliche Ambiente zu geniessen. Das Wetter spielte grösstenteils mit und liess die Besucher, nebst ersten Blicken auf die diesjährigen Fasnachtssujets der Guuggen, auch ein paar wärmende Sonnenstrahlen erhaschen.

Wer genau hinschaute, entdeckte, dass die 44. Ausgabe des Fasnachtsmäärts mit einer Neuheit aufwartete – ein kleines aber feines Fondue-Stübli wurde da eingerichtet.

Vermisst: Schnorpfi-Wyber

Was dem kundigen Luzerner Fasnächtler allerdings auch ins Auge stechen musste, ist die Tatsache, dass dem Fasnachtsmäärt nach 35 Jahren ein Fixpunkt abhandengekommen ist. Nicht dabei sind nämlich die LFK-Nähfrauen. Auch bekannt als Schnorpfi-Wyber, boten diese jeweils selbstgenähte Fasnachtsgewänder feil. Da die Nachfrage nach den Unikaten abgenommen hatte, zog man vergangenes Jahr den Schlussstrich. Das ist bedauerlich, tat der Stimmung an diesem Tag aber keinen Abbruch.