UNTERÄGERI: Diese alten Holzwände sprechen Bände

Eigentlich sollte das unbewohnte Bauernhaus Bommerhüttli abgerissen werden. Jetzt kommt ihm ein Bauprojekt zu Hilfe.

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Archäologen bei der Untersuchung des Hausinnern. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Archäologen bei der Untersuchung des Hausinnern. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das Unterägerer Bauernhaus, das Bommerhüttli, liegt in einer Senke oberhalb des Dorfes, gegen den Rossberg ausgerichtet, der Sonne entgegen. Dem Haus fehlen einige Fensterscheiben, es ist seit Jahren nicht mehr bewohnt. «Die letzte Bewohnerin ist vor drei Jahren gestorben», sagt Thomas Hess, Schreiber der Korporation Unterägeri. Der Korporation gehört das Land, auf dem das Bommerhüttli steht. Gleich nebenan will diese einen neuen Forstwerkhof bauen.

«Eigentlich wollten wir das Bommerhüttli abreissen lassen», sagt der Korporationsschreiber. Damit der neue Forstwerkhof, der sich ausserhalb der Bauzone befindet, jedoch gebaut werden kann, muss das Bauernhaus unter Denkmalschutz gestellt werden. So die Auflage der kantonalen Denkmalpflege. Derzeit beschäftigen sich deshalb Archäologen vom Amt für Denkmalpflege und Archäologie der Direktion des Innern mit dem gemäss Schätzungen aus dem 17. Jahrhundert stammenden Haus und dem angebauten Tänn.

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.