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UNTERLÖCHLI: Mehr Komfort für Heimbewohner

Die Sanierung des Alters- und Pflegeheims Unterlöchli ist abgeschlossen. Neu gibt es in jedem Zimmer eine Dusche, dafür steigen auch die Taxen. Beim Bau kam übrigens der Tiefbahnhof in die Quere.
Zum ausgebauten Heim zählt auch ein Fitnessraum. (Bild: Pius Amrein / LZ (Luzern, 14. August 2017))

Zum ausgebauten Heim zählt auch ein Fitnessraum. (Bild: Pius Amrein / LZ (Luzern, 14. August 2017))

Stefan Dähler

stefan.daehler@luzernerzeitung.ch

Fast zwei Jahre haben die Bauarbeiten gedauert, nun wird das sanierte Alters- und Pflegeheim Unterlöchli in Luzern am Samstag mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht. In der nächsten Woche zügeln dann die 64 Bewohner vom Emmer Pflegeheim Herdschwand, wo sie während der Bauzeit untergebracht waren, ins Unterlöchli (siehe Kasten). «Das Heim war zuvor nicht mehr auf dem neusten Stand», sagt Hans Lustenberger, Geschäftsführer der Gesellschaft Altersheim Unterlöchli. Der private Verein ist Träger des Heims, Vereinspräsident ist alt Stadtpräsident Urs W. Studer.

Das 1930 erbaute Heim verfügte zuvor über 57 Zimmer, davon 18 mit Dusche. Nun sind es 62 Einzelzimmer und 2 Zweier-Appartements für Paare – alle mit rollstuhlgängiger Dusche. Die Zimmer im Erdgeschoss wurden zusammengelegt und so vergrössert. Weil durch den Ausbau des Dachgeschosses neuer Raum entstanden ist, resultiert im Endeffekt grössere Kapazität. Die ­Sanierung kostete rund 20 Mil­lionen Franken. Neben den ­Zimmern wurden Technik, Personal­räume, Küche und Lüftung erneuert. Zudem ist ein Fitnessraum mit neuen Geräten zur Sturzprävention entstanden.

Erdsonden tangieren Tiefbahnhof-Zufahrt

Weiter gibt es neu eine Solaranlage auf dem Dach sowie eine Sole-­Wasser-Wärmepumpe mit 20 Erdsonden. Letztere führte zu grösserem Aufwand. «Am ursprünglich geplanten Standort der Erdsonden befindet sich ein Sperrtunnel für den Tiefbahnhof», sagt Lustenberger. Also mussten die Pläne geändert werden. Die Sonden befinden sich nun in 200 statt 250 Metern Tiefe. Auf die Leistung habe dies aber keinen negativen Einfluss.

Durch den Umbau steigt die durchschnittliche Aufenthalts­taxe pro Tag von aktuell 162 Franken auf schätzungsweise 175 Fran­ken. «Die Taxen im Herdschwand sind vergleichsweise sehr günstig», sagt Heimleiter Werner Sägesser. Dies, weil es sich dabei um ein altes Heim handelt, aber auch als Entschädigung für die Zügelumstände. Aus diesem Grund gibt es für die Bewohner im sanierten Unterlöchli ebenfalls einen Rabatt. Für neue Bewohner werde die Taxe im Schnitt rund 180 Franken betragen, wobei die Bandbreite je nach Zimmerstandard von 155 bis 220 Franken reiche. Bei der städtischen Viva Luzern AG betrage die Aufenthaltstaxe gemäss Lustenberger im Schnitt 176 Franken. «Wir wollen kein zweites ‹Sonnmatt› sein, sondern streben einen Mix an, der ein Abbild der Bevölkerung von Stadt und Region ist», sagt Urs W. Studer.

Neu verfügen alle Zimmer über eine rollstuhlgängige Dusche. (Bild: Pius Amrein / LZ (Luzern, 14. August 2017))

Neu verfügen alle Zimmer über eine rollstuhlgängige Dusche. (Bild: Pius Amrein / LZ (Luzern, 14. August 2017))

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