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«Unternehmen profitiert von Souveränität»

Arbeiten Über 65 avd. Der Lift­hersteller Schindler mit Hauptsitz in Ebikon ist mit rund 2500 Angestellten einer der grössten Arbeitgeber in der Region. Auch hier wird auf über 65-Jährige gesetzt, wie Bernhard Gisler, Human Resources Director, auf Anfrage erklärt. Im Moment beschäftige Schindler rund 30 Angestellte, die das Pensionsalter überschritten haben. Davon arbeiten zwei Drittel am Hauptsitz in Ebikon und ein Drittel an den regionalen Geschäftsstellen.

Erfahren und gut vernetzt

Über 65-jährige Angestellte weisen laut Gisler oft wertvolles Know-how auf und verfügen über ein hervorragendes Netzwerk. «Darüber hinaus haben solche Mitarbeitende oft im positiven Sinne eine Souveränität und Gelassenheit entwickelt, von welchen das Unternehmen ebenfalls profitiert.» Die meisten von ihnen würden bis zum 70. Altersjahr beschäftigt, vereinzelt aber auch darüber hinaus. Das durchschnittliche Pensum beträgt rund 40 Stellenprozent.

Migros: Ältere Klubschullehrer

Bei der Migros-Genossenschaft Luzern sind es rund 2 Prozent der 6100 Angestellten, die das Pensionsalter überschritten haben und weiterbeschäftigt werden, wie Mediensprecherin Rahel Kissel auf Anfrage erklärt. Das sind also rund 120 Angestellte. Die Mehrheit der über 64-jährigen Frauen und über 65-jährigen Männer arbeiten im Bereich Klubschule; zum Beispiel als Klubschullehrer.

In der Regel sind es jeweils kleine Pensen und die Anstellungen auf Stundenlohnbasis, wie Kissel ausführt. «Und es sind Win-win-Situationen: Die Migros Luzern profitiert weiterhin vom Know-how des langjährigen Mitarbeiters, dieser kann sich weiterhin im Erwerbsleben einbringen.»

Voraussetzung sei, dass der Mitarbeiter eine weitere Beschäftigung will und dass auch ein Angebot der zuständigen Abteilung vorliege, den Mitarbeitenden nach Erreichen des ordentlichen Pensionsalters noch weiter einzusetzen. «Mit hinein spielt immer auch die gesamtwirtschaftliche Situation auf dem Arbeitsmarkt.»

Nur bedingt teurer

Dass Angestellte über 64 oder 65 Jahren für die Arbeitgeber generell zu teuer wären, stimmt – wenn überhaupt – nur beim Lohn. Denn die Beiträge für die Pensionskasse entfallen in der Regel beim Erreichen des Rentenalters.

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