UNTEROFFIZIERSVERBAND: Gesucht: Mittel gegen Mitgliederschwund

Dem Unteroffiziersverband bricht die Mitgliederbasis weg. Die neue Führung will dagegen angehen, etwa mit gesellschaftlichen Anlässen.

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«Wir haben bald mehr Buchstaben im Namen als Mitglieder im Verband.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Wir haben bald mehr Buchstaben im Namen als Mitglieder im Verband.» (Karikatur Jals/Neue LZ)

Dem kantonalen Unteroffiziersverband fehlt der Nachwuchs: Die sechs Luzerner Sektionen haben seit 1999 362 Mitglieder verloren – ein Minus von einem Drittel. In einigen Sektionen kommt auf gut 150 Mitglieder nur noch eine einstellige Anzahl dienstpflichtiger Unteroffiziere. Deshalb wurde die Organisation nun kräftig abgespeckt. Die 37 Delegierten genehmigten am Samstag an der Delegiertenversammlung die revidierten Statuten einstimmig.

Waren bisher 15 Verbandsvorstände und eine Geschäftsleitung für die Führung des Unteroffiziersverbandes verantwortlich, so übernimmt neu ein 7-köpfiger Vorstand diese Aufgabe. «Wir hatten verschiedene Lager in Vorstand und Geschäftsleitung», sagt der nach 12 Jahren abtretende Präsident Josef Fecker (42). Diese hätten sich gegenseitig teilweise gebremst: «Es gab Interessenskonflikte», so Fecker.  An der Spitze steht neu Bruno Intlekofer (42). Der Berufsunteroffizier ist bereits Präsident der Sektion Kriens-Horw.

Emanuel Thaler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.