Unterricht an Hochschule Luzern unterbrochen

Der Studienbetrieb an der Hochschule Luzern ist derzeit komplett unterbrochen. Zugang zum Gebäude haben nur noch Mitarbeitende.

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Fassade der Hochschule Luzern - Design & Kunst in Emmenbrücke.

Fassade der Hochschule Luzern - Design & Kunst in Emmenbrücke.

Bild: Urs Flüeler / Keystone 

(rem) Die Hochschule Luzern hat am letzten Freitag entschieden, den Studienbetrieb in der Aus- und Weiterbildung seit Montag und bis am kommenden Sonntag vollständig zu unterbrechen. Danach und voraussichtlich bis zum 19. April wird der Präsenzunterricht durch Alternativen ersetzt, zum Beispiel Online-Formate. «Der Zugang zu den Gebäuden ist ausschliesslich Mitarbeitenden der Hochschule Luzern vorbehalten», heisst es auf der Website. Auch die Bibliotheken der Hochschule Luzern sind geschlossen. Ab dem nächsten Montag steht bis auf Weiteres ein Lieferdienst für Bücher und Dokumente per Post und in elektronischer Form zur Verfügung. 

Studenten wurden fortlaufend via E-Mail, dem Studierendenportal MyCampus und auf der Website umfassend über die Massnahmen informiert, heisst es bei der Medienstelle auf Anfrage. Die Hochschule weist darauf hin, dass Personen, die aus den Gebieten angereist sind, die bis 8. März noch vom BAG als Risikogebiete eingestuft worden sind, bis 14 Tage nach ihrer Rückkehr vom Unterricht und allen sonstigen Veranstaltungen ausgeschlossen sind – egal ob sie Krankheitssymptome haben oder nicht. Die Hochschule hat – jeweils abgestützt auf die aktuellen Weisungen der zuständigen Behörden – keine Kontrollen durchgeführt, sondern proaktiv über die Lage informiert, aber auch an die Eigenverantwortung der Personen appelliert.

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