UNTERZEILE: : ÜBERSCHRIFT: Die Nationalliga B ist zu wenig sexy

BESCHREIBUNG: Die Challenge League soll von 16 auf 10 Teams verkleinert werden. Betroffen ist auch der FC Wil. «Unsere Mannschaft kann und wird sich auch in der reduzierten Challenge League behaupten», sagt Präsident Roger Bigger.

Umberto w. ferrari
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UWF01-BILDUNTERTEXT (Bild: UWF01-FOTOGRAF)

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Roger Bigger ist ein vehementer Befürworter der auf zehn Mannschaften verkleinerten Challenge League, wie er gestern am Telefon gegenüber Tagblatt-Online sagte: «Die Challenge League ist heute für Sponsoren nicht besonders interessant, weil sie mit 16 Mannschaften auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht spannend ist.» Damit fehlen vielfach auch die wirtschaftlichen Grundlagen für die Vereine.

Die Spannung fehlt im Mittelfeld
An der Spitze der Liga kämpfen jeweils drei bis vier Mannschaften um den Aufstieg in die Super League und am Ende ebenso viele gegen den Abstieg in die 1. Liga. Für die Hälfte der Mannschaften von den Plätzen fünf bis zwölf fehlt jede Spannung. Auf den Punkt gebracht sagt Bigger: «Die Challenge League ist zu wenig sexy.»

«Wil wird es schaffen»
Roger Bigger verhehlt nicht, dass die Saison die kommende Saison 2011/2012 für den FC Wil zu einer ganz schwierigen Saison werden wird: «Es wird sechs Mannschaften weniger in der Challenge League geben. Aber Wil wird es schaffen.» Für Bigger ist klar, dass es in der Ostschweiz nebem dem FC St.Gallen sowohl sportlich als auch wirtschaftlich Platz für einen zweiten Club in den obersten beiden Fussballligen hat. «Wil hat ein fast optimales Umfeld mit einer breiten Nachwuchsförderung. Und wenn am 29. November die Wilerinnen und Wiler an der Urne dem neuen Sportpark Bergholz noch zustimmen, haben wir auch eine optimale Stadioninfrastruktur.»