UNWETTER: Beiträge für Härtefälle des Unwetters 2005

Die Kommission Härtefälle Unwetter 2005, die über die Beiträge an die Gesuchsteller, die vom Unwetter stark betroffen wurden, entschied, hat ihre Arbeit abgeschlossen. In 20 Sitzungen wurden 287 Gesuche behandelt.

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Blick auf den Seetalplatz am 22.8.2005. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Blick auf den Seetalplatz am 22.8.2005. (Archivbild Esther Michel/Neue LZ)

Der Regierungsrat hat mit dem Beschluss vom 9. September 2005 eine Kommission eingesetzt, die über die Beiträge an die Gesuchsteller, die vom Unwetter stark betroffen worden sind, entscheiden soll.

In 20 Sitzungen hat die Kommission 287 Gesuche behandelt, wie die Staatskanzlei Luzern in einer Medienmitteilung bekannt gibt. Sie musste sich dabei nicht nur mit den einzelnen Fällen befassen sondern auch auf Grund der Richtlinien der Glückskette eine Praxis entwickeln. In praktisch allen Fällen konnten jeweils 80 Prozent der verbleibenden, nicht durch die Versicherung gedeckten, Kosten übernommen werden. In einigen Fällen, bei denen der Schaden nicht nachgewiesen war oder bei denen mit der Behebung des Schadens ein Mehrwert geschaffen wurde, mussten Kürzungen vorgenommen werden.

Insgesamt wurden rund 1,5 Millionen Franken der Glückskette, fast eine Million aus Spenden der Luzerner Kantonalbank, der Gemeinde Kriens und einer Privatperson sowie 100'000 Franken aus Lotteriegeldern (Kanton) ausbezahlt werden. Der Regierungsrat hat mit Kenntnisnahme des Schlussberichts die Kommission aufgelöst.

ost