URI/LUZERN: Rega fliegt erste Patientin auf neuer Route über den Gotthard

Um Patienten-Transporte auch bei schlechtem Wetter möglichst schnell zu gewährleisten, sind in der Schweiz sogenannte Instrumentenflugrouten eingeführt worden. Nun wurde erstmals eine Patientin auf einer solchen Route von Bellinzona nach Luzern gebracht.

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Der Mann wurde von der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen. (Bild: pd)

Der Mann wurde von der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen. (Bild: pd)

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat erstmals einen Einsatz auf einer Instrumentenflugroute des so genannten Low Flight Network (LFN) geflogen. Dieses schweizweite Netz erlaubt es den Rettungskräften, auch bei schlechter Sicht auf vordefinierten Routen zu fliegen, wie die Rega mitteilt.

Zur Premiere kam es aufgrund eines Notfalls: die Patientin musste wegen eines medizinischen Notfalls rasch vom Spital Bellinzona in die Frauenklinik des Kantonsspitals Luzern verlegt werden. Innert Minuten war die Flugbewilligung erteilt und die Patientin konnte erstmals auf der Instrumentenflugroute Nord-Süd transportiert werden.

Die beiden Hauptrouten Nord-Süd (über den Gotthardpass) und Ost-West (St. Gallen bis Lausanne) sind seit dem 1. Dezember 2016 für den Einsatz zugelassen.

pd/chg

Bild: pd

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