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URTEIL: 14 Monate Freiheitsstrafe für Hanf-Händler

Während fünf Jahren hat der Angeklagte Drogenhanf in Winikon, Grosswangen und Kottwil angebaut und die Ernte verkauft. Nun wurde er vom Obergericht Luzern zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt.
(Symbolbild Alexandra Wey/Neue LZ)

(Symbolbild Alexandra Wey/Neue LZ)

Der Angeklagte hatte zwischen Mai 2000 und dem 4. November 2005 in Winikon, Grosswangen und Kottwil Drogenhanf angebaut. Wie das Luzerner Obergericht mitteilt, habe die Ernte der Hanfpflanzen 39,3 Kilogramm Blüten (Marihuana) abgeworfen. Das beim Zupfen der Blüten angefallene Harz ergab zudem eine unbekannte Menge Haschisch.

Die Hanfblüten verkaufte der Angeklagte zum Preis von fünf Franken pro Gramm. Gemäss seiner Darstellung erzielte er einen Bruttoerlös von 196'500 Franken. Davon habe er über 100'000 Franken in die Durchführung von zwei Trance-Partys investiert.

Das Luzerner Obergericht verurteilte den Angeklagten daher zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten, davon 7 Monate unbedingt. Damit bestätigt es das Urteil des Luzerner Kriminalgerichts. Der Angeklage muss zudem eine Ersatzforderung in der Höhe von 20'000 Franken an den Kanton bezahlen.

ana

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