Urteil gegen kriminellen Unternehmer bestätigt

Das Luzerner Obergericht hat nach einer Intervention des Bundesgerichts sein eigenes Urteil gegen einen kriminellen Unternehmer bestätigt. Es verurteilte den Mann erneut zu einer Freiheitsstrafe von 34 Monaten.

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Das Obergericht hatte den heute 52 Jahre alten Unternehmer und Landwirt 2010 erstmals wegen Vermögensdelikten und Urkundenfälschungen im Umfang von 7,9 Millionen Franken verurteilt. 12 der 34 monatigen Freiheitsstrafe wurden unbedingt ausgesprochen.

Der Beschuldigte zog das Urteil ans Bundesgericht weiter. Dieses hiess gemäss einer Mitteilung des Obergerichtes vom Montag seine Beschwerde aber nur in einem Punkt gut. Es ging dabei um Abgabebetrug im Zusammenhang mit der Schwerverkehrsabgabe.

Das Obergericht beurteilte den gerügten Punkt neu und bestätigte mit einer neuen Begründung sein Urteil, wobei es sich gemäss Mitteilung auf die Vorgaben des Bundesgerichts stützte.

Das Luzerner Appellationsgericht hielt auch am Strafmass fest. Zu Gunsten des Beschuldigten berücksichtigte es, dass seit dem ersten Schuldspruch zwei Jahre vergangen seien. Zu seinen Ungunsten wertete es, dass er sich in dieser Zeit nicht wohlverhalten habe.

Das Urteil des Obergerichts ist noch nicht rechtskräftig.

sda