USOCHSETE: Malters nimmt Abschied vom «Ochsen»

Der Ochsen in Malters weicht einer Wohnüberbauung. Das Wirtepaar nimmt mit einer «UsOchsete» Abschied von der Traditionsbeiz.

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Der Ochsen an der Luzernerstrasse in Malters. (Bilder pd)

Der Ochsen an der Luzernerstrasse in Malters. (Bilder pd)

Der Ochsen gilt schweizweit als Kuriosum: Die Beiz ist nämlich nur an fünf Tagen im Jahr – an Kilbi- und Markttagen – geöffnet. Der Kellerhof an der Luzernstrasse ausgangs Malters ist ein klassizistischer Bau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Grosses Fest Ende Mai
Am Wochenende vom 29. und 30. Mai nehmen Kind und Kegel mit Kulturellem und Kulinarischem in einem zweitägigen Fest Abschied, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Wirtepaar Fritz und Helen Mühlebach verwöhnt die Bevölkerung ein letztes Mal, bevor – voraussichtlich im Juni – der Ochsen Geschichte sein wird. Der Öffentlichkeit wird zudem das «Ochsen»-Buch vorgestellt, welches die Geschichte des ursprünglichen Landwirtschaftsbetriebs darstellt. Ebenso dokumentiert eine Fotoausstellung das Haus an der Luzernstrasse 106.

rem