UTENBERG: Kanton Luzern schliesst letzte unterirdische Asylunterkunft

Ab Ende Juni werden vom Kanton Luzern keine Asylsuchenden mehr unterirdisch untergebracht. Der Kanton schliesst in der Stadt Luzern die temporäre Asylunterkunft Utenberg, weil die in der Zivilschutzanlage vorhandenen 100 Plätze nicht mehr benötigt werden.

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Der Betrieb der temporären Asylunterkunft in der Zivilschutzanlage in Ruswil wird im Dezember eingestellt. (Symbolbild LZ)

Der Betrieb der temporären Asylunterkunft in der Zivilschutzanlage in Ruswil wird im Dezember eingestellt. (Symbolbild LZ)

Die temporäre Asylunterkunft Utenberg könne bei einem Anstieg der Asylgesuche wieder eröffnet und gemäss Vereinbarung mit der Stadt für maximal zwölf Monte weiter betrieben werden, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Mit den drei Zivilschutzanlagen Schötz, Horw und Utenberg verfüge der Kanton über 300 Unterkunftsplätze in der strategischen Reserve.

In der unterirdischen Zivilschutzanlage wohnen zur Zeit 29 Personen. Sie werden in oberirdische Asylunterkünfte verlegt.

(sda)

Die Luzerner Schul- und Sportanlage Utenberg (Bild: Maximilian Bachmann)

Die Luzerner Schul- und Sportanlage Utenberg (Bild: Maximilian Bachmann)